1 Jahr PERGshuttle: Sicheres Öffi-Angebot auch in Krisenzeiten

Am 1. Oktober 2019 hat das PERGshuttle erstmals Fahrt aufgenommen. Die Stadtgemeinde Perg bietet damit seit einem Jahr eine gute Ergänzung zu den Angeboten des OÖVV. Vor allem für die Bewohnerinnen und Bewohner der Ortschaften Auhof, Dörfl, Lehenbrunn, Mitterberg, Pergkirchen, Thurnhof und Tobra wurde die Anbindung ins Stadtzentrum deutlich verbessert.

„Bis Mitte März hat das PERGshuttle eine großartige Entwicklung hingelegt. Die Fahrgastzahlen konnten Monat für Monat stark gesteigert werden und wir waren eigentlich über Plan unterwegs“, berichtet Bürgermeister Landtagsabgeordneter Anton Froschauer. „Die Ausbreitung von Covid-19 hat die Entwicklung stark gehemmt bzw. den Betrieb von Mitte März bis Ende Mai sogar komplett zum Erliegen gebracht. Wir wissen, dass wir noch mindestens bis zum Sommer 2021 eine herausfordernde Zeit bewältigen müssen und das gilt auch für das PERGshuttle. Die Rückmeldungen der Bevölkerung sind aber gut und bestätigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Platz genug im PERGshuttle

„Wir lassen nicht locker und werden das Angebot natürlich weiterhin aufrecht halten und auch weiterentwickeln. Die Kombination aus Stadtbus und Anruf-Sammeltaxi ist auf jeden Fall für Perg ideal“, so Anton Wahlmüller, der Projektleiter der Mobilitätsoffensive. „Vor allem bei den Sonderfahrten für Gruppen am Nachmittag haben wir Einbrüche, weil viele Aktivitäten von Vereinen ausgefallen sind und das ist jetzt im Herbst wieder so. Grundsätzlich ist das PERGshuttle aber eine sichere Alternative zum Privat-PKW. Unser Fahrzeug ist nicht überfüllt und bietet genug Platz, wenn z.B. drei bis vier Kinder oder Jugendliche zum Training oder zur Musikschulstunde fahren möchten. Natürlich ist der Mund-Nasen-Schutz zu tragen, aber daran sind wir ja inzwischen schon gewöhnt.“

Der richtige Zeitpunkt fürs Umsteigen

Vor allem die ältere Generation nutzt den neuen Öffi, um Arzttermine und Therapiesitzungen zu besuchen oder in die Geschäfte zu fahren.  „Ich lade aber auch alle anderen herzlich ein, einmal darüber nachzudenken, ob jede Fahrt mit dem Privat-PKW notwendig ist oder sich auch manches mit dem PERGshuttle erledigen ließe. Auch Entwicklungen wie Home Office, Altersteilzeit, etc. wären eine gute Möglichkeit, den persönlichen Nutzen dieses Verkehrsmittel für sich in Erwägung zu ziehen“, meint Bürgermeister Anton Froschauer.

Alle Infos zum PERGshuttle gibt’s auf: www.perg.at/pergshuttle
Aktuelle Informationen werden außerdem auf der Facebook-Seite der Stadt Perg und in der Facebook-Gruppe „PERGshuttle“ veröffentlicht.

PERGshuttle-Hotline: 0664/ 51 43 136