Frühlingszeit ist Zeckenbisszeit: Erste-Hilfe-Tipp des Roten Kreuzes

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Die Frühlingszeit ist wieder die Zeit, in der die Zecken aktiv werden. Nicht nur Haustiere, auch wir Menschen werden oft von Zecken befallen, die im besten Fall lästig sind. Leider können die 8-füßigen Blutsauger mitunter auch ernsthafte Erkrankungen wie Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Während die bakteriell ausgelöste Borreliose mit Antibiotika behandelt werden kann, ist dies bei der FSME nicht möglich. Hier schützt nur eine Schutzimpfung im Vorfeld.

Was tun, wenn man nun eine Zecke am Körper findet, die sich festgesaugt hat? Auf keinen Fall die Zecke mit Öl, Klebstoff oder sonstigen „Hausmitteln“ einreiben! Am besten die Zecke mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange möglichst nahe an der Haut fassen (das Tier dabei nicht quetschen) und gerade herausziehen. Wenn die Person nicht geimpft ist, sich ein roter Kreis um die Stichstelle entwickelt oder diese sich anderweitig entzündet, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Diese und weitere nützliche Infos erhalten Sie auch in einem der Erste-Hilfe-Kurse des Roten Kreuzes. Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter www.erstehilfe.at.