PERGliest feiert 15-jähriges Jubiläum

Arbeitskreisleiterin Judith Valtl, Initiatorin Erika Muhr und LAbg. Bgm. Anton Froschauer

Ein Problem sehen und eine Lösung finden, die zu einer Verbesserung der Situation beitragen kann. Das ist die Herangehensweise, wie man es in der Stadt Perg anlegt, wenn man sich um ein gesellschaftliches Thema annehmen will. Die frühere Stadträtin Erika Muhr hat vor 15 Jahren gemeinsam mit dem damaligen Obmann des Kulturausschusses und heutigen Bürgermeister Anton Froschauer „PERGliest“ ins Leben gerufen und die ersten Lesungen organisiert. Inzwischen ist aus dieser Initiative eine über die Grenzen des Bezirks hinaus bekannte Kulturinstitution geworden.

„Das Schwarze sind die Buchstaben und die Buchstaben sind die ganze Welt“. Dieses Zitat von Michael Naumann, dem ehemaligen Herausgeber der deutschen Wochenzeitung „DIE ZEIT“ und Mitbegründer der Stiftung Lesen in Deutschland, war von Anfang an auch der Leitgedanke für PERGliest.

„Unsere Überlegung war, die Bücher dorthin zu bringen, wo sich die Menschen aufhalten, d.h. in Gasthäuser, Cafes und natürlich auch auf den Hauptplatz”, erinnert sich Erika Muhr.

Von Anfang an war klar, dass diese Initiative nur dann erfolgreich sein kann, wenn die Perger Kulturschaffenden und Vereine mit ins Boot geholt werden und auch die Schulen mitmachen. Darüber hinaus wollte man mit einem abwechslungsreichen Veranstaltungsangebot Leseratten und Literaturbegeisterte ansprechen.

„Das hat aber nicht gleich so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Am Anfang   haben manche der anwesenden Gäste über uns den Kopf geschüttelt. Ich kann mich noch an eine Lesung erinnern, da waren  nur die Leiterin der Bücherei, der Vorlesende und ich anwesend. Heute haben wir Lesungen mit über 100 Besucherinnen und Besuchern. Ich bin schon sehr stolz auf das, was mittlerweile aus  PERGliest geworden ist  und freue mich immer wieder über unser treues Stammpublikum.”

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